Warum DCIM entscheidend für den Erfolg von KI-Rechenzentren ist
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KI-Workloads treiben Rechenleistung und Energieverbrauch an ihre Grenzen
KI-Workloads verändern grundlegend die Anforderungen an Rechenleistung und Energiemanagement.
Im Vergleich zu klassischer IT benötigen KI-Workloads pro Rack 20- bis 50-mal mehr Rechenleistung – mit Leistungsdichten von bis zu 100 kW oder mehr. [The path to power-DCD] Kühlungs- und Stromversorgungssysteme stoßen dadurch zunehmend an ihre Grenzen.
Während Unternehmen KI-Anwendungen verstärkt on-premises einsetzen – insbesondere für das Training und den Betrieb großer Sprachmodelle (LLMs) – wächst der Druck auf überwiegend legacy-geprägte Rechenzentren erheblich. Rechenintensität, Energiebedarf und operative Komplexität steigen in einem Tempo, für das viele Standorte ursprünglich nicht ausgelegt wurden.
Mehr Hardware allein ist keine Lösung. Ohne vollständige Transparenz und intelligente Steuerung riskieren selbst modernste Infrastrukturen Ineffizienzen, Ausfälle und steigende Kosten. Genau hier kommt Data Center Infrastructure Management (DCIM) ins Spiel.
DCIM: Das digitale Rückgrat einer KI-fähigen Infrastruktur
DCIM hat sich von einem reinen Monitoring-Werkzeug zu einem strategischen Kernsystem moderner Rechenzentrumsbetriebe entwickelt – sowohl für den täglichen Betrieb als auch für die langfristige Planung.
Durch die Abbildung eines lebendigen digitalen Modells der physischen Infrastruktur – inklusive Assets, Strom, Kühlung und Verkabelung – schafft DCIM die Transparenz, die Betreiber für fundierte Entscheidungen benötigen.
So unterstützt DCIM den Betrieb von KI-Infrastrukturen:
- End-to-End-Transparenz Eine einheitliche Sicht auf Racks, Geräte, Abhängigkeiten und Kapazitäten über alle Standorte hinweg. In Sekunden erkennen, wo ein weiteres KI-Rack sicher installiert werden kann – ohne Tabellen und ohne Rätselraten.
- Datenbasierte Planung für KI-Workloads Mit Modellierungen und What-if-Simulationen lassen sich neue GPU-Cluster vorab testen. Auswirkungen auf Strompfade, Kühlungsredundanzen und Flächenbedarf werden sichtbar, bevor Hardware beschafft oder installiert wird.
- Höhere operative Effizienz Ungenutzte Kapazitäten identifizieren, Lasten ausbalancieren und Kühlung optimieren. DCIM hilft dabei, bestehende Infrastruktur besser auszunutzen, statt vorsorglich zu überdimensionieren.
- Nachhaltigkeit und Compliance Energieverbrauch, PUE und Emissionen lassen sich in Echtzeit erfassen. Das unterstützt ESG-Reporting, regulatorische Anforderungen und interne Klimaziele – ohne die Verfügbarkeit von KI-Workloads zu gefährden.
- Resilienz und Verfügbarkeit Durch Lifecycle-Management und prädiktive Analysen lassen sich Risiken frühzeitig erkennen: überlastete PDUs, ausfallende Komponenten oder thermische Anomalien. Das reduziert ungeplante Ausfälle und sichert stabile SLAs für KI-Services.
Kurz gesagt: DCIM verwandelt Rechenzentren in intelligente, KI-fähige Ökosysteme, indem es Echtzeit-Monitoring mit vorausschauenden Erkenntnissen kombiniert. Leistung, Stabilität und Nachhaltigkeit bleiben auch bei weiter steigenden KI-Anforderungen unter Kontrolle.
Von Datenchaos zum Wettbewerbsvorteil
Der Wandel durch KI bedeutet nicht nur größere GPU-Cluster – sondern smartere Betriebsmodelle.
Unternehmen, die heute auf modernes DCIM setzen, können:
- Neue KI-Workloads schneller und mit geringerem Risiko integrieren
- Verborgene Kapazitäten in Strom, Kühlung und Fläche erschließen
- Energie- und Betriebskosten trotz wachsender KI-Lasten kontrollieren
- Eine belastbare Basis für zukünftiges KI-Wachstum schaffen
Wenn Ausfallzeiten, Verzögerungen oder ineffiziente Infrastruktur direkt Geld kosten, macht DCIM aus Infrastrukturdaten einen klaren Wettbewerbsvorteil.
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